29.5.2010
liebe freunde, seid doch bitte so nett und votet für uns, dass wir myspace featured artist werden und auf dem devilside festival zusammen mit airbourne, danko jones und anderen coolen bands spielen dürfen. tausend dank und weitersagen!! klickt einfach auf den flyer!!!
7.1.2010
Gesundes Neus Jahr allen Freunden und Fans!
Für den geneigten Leser unter Euch gibts wieder News aus der Unterwegs-Fibel plus dazugehörigem Bildmaterial auf www.trashpics.de
Montag, 23. November 2009, 11.59 Uhr News – Getue!
First things first, was gibt neu? “Black Songs”, unser “White Album” sozusagen, ist der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und mittlerweile kann man es fast an jeder Straßenecke kaufen. Viele tun das auch, was uns lauthals freut! Ganz viele tun es aber noch nicht, was uns leiser freut aber nicht aus’m Bus wirft. Viele der Presseschreiberlinge out there sind uns wohl gesonnen und bekritzeln ihre Webseiten mit Lob und Hudelei ob der massiven Rock’n’Roll Energie, die wir zu liefern im Stande sind. Andere bescheinigen uns Ratlosigkeit im Bezug auf Innovationen in einem innovationsresistenten Umfeld und bezichtigen uns, sinnentleerte Schachtelsätze mit dem Kitt der Hanebüchnerei zu verkleistern und somit dem geneigten Zuhörer weltmännisches RockenRolltum vorzugaukelisieren. Trotzdem Danke mit Sonnenbrille!
Unsere Plattenfirma Abandon Rec. hat offensichtlich den Release der neuen Scheibe verschlafen, zumindest wenn man der abandonschen Web – Präsenz glauben darf. Dort ist unser letzter Output immer noch „Dead Man’s Ball“ und wir sind auf den dort zu besichtigenden Bildern ganz anders angezogen! Empörend! Weltenfresser erweckend! Wir sind derweil unterwegs, um Euch, Ihr treuen Freunde der löbströsesten Tanzkapelle ausse Gegend, das neue Material so nahe zu bringen wie’s nur geht (lasst uns nur nicht in die Nähe eurer Getränkevorräte). Ist ganz einfach, ihr bezahlt mit Geld oder Naturalien und wir kommen und bringen den Rock’n’Roll und das neueste Merchandise. Bei besonders hochpreisigen Angeboten bringen wir sogar noch mehr von allem plus ein paar Sachen, die keiner braucht. Savvy? Alle kommenden Gigs hier ? oder auf MyTwittSpaceBook.
Wir sind erfreulich aufgebaut, Euch anzukündigen darfst, dass wir zum Ende des Zweitausendneunten Jahres nach Christian Gottessonssonsonsons Geburt nach länglicher Zeit mal wieder die Bühne mit unseren Freunden von den Crushing Casparows zu teilen gedenken, nämlich am 26. und 27.12 im Salzwinkener Hansen Aht und in Rockstation bei Halle. Doch davor singen wir unsere Lieder, die mit dem guten Takt und jene mit Schlagzeug, noch im Rostocker MAU (Musikerlebnisshalle An Der Unterwarnow) zusammen mit Coogan’s Bluff und Dritte Wahl zu deren 21-jährigen Bühnenjubelantentum. Warum nicht mit prall gefüllter Brieftasche erscheinen?
Zum guten
Schluss wie immer der Hinweis, das alle zum guten Schluss angeführten
Hinweise schlussendlich sowieso für die Katz’ und ihre Mutter sind.
Liebe Grüsse auch von den anderen drei beidbeinigen Lobstranten: Kapptein
Hein Peters, Rocktor Rawhead( mit Rundbart) und God Of Zander Heiko Hering.
Und auch ich möchte mich anschließen und verbleibe bis auf absehbare
Zeit Härzlichst
Euer Staff Sarge Graubär / RockenRollVerbindungsOffizant Achtung! Stillgestanden!
Augen geradeaus! Gw’er ü’er! Hose runner! Fischköppe
raus!
Neue Tour – Stories HIER!
16.8.2009, 6:15sooderso Uhr
Frühmorgendliche Gedankensalatsoße
Guten
Morgen, meine kleine Freundliche…
möchte man allen zurufen, die am frühesten Morgen der Welt schon
um SexUhrUmpffzig wach sind. Da das allerdings wahrscheinlich nur ich sind,
also Staffonkel Dreibart und sein Tippfinger, ruf’ ich mir das mal selber
zu und bin dufte dabei.
Vielen Dank an alle, die uns am 8.8. auf der Lohro-Bühne zugewunken haben,
ihr ward da und wir wissen das ziemlich genau, weil wir auch da waren. Außerdem
waren noch Kudde & die Kudders da und Headz Up King, und die wissen das
auch. Danke, Danke, Danke.Es waren noch mehr Leute da, die ihre Musik verbreitet
haben, aber die meisten hab ich vergessen. Aber auch Danke. Und auch Danke
an die Leute von der Organisationsfront Lohro und M.A.U – Club.
Auch Dank an Trashpic-Commodore Christian Thiele, der wieder mal Fotos
Of Hell geschossen hat. Und noch mal allgemeiner Dank an alle, die ich
hier vergessen haben tut hahht.
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, ist die Live-Sektion auf MySpace wieder voller
Leben, was unter anderem daran liegt, das wir mehrere Termine hinzugefügt
haben. Viele davon haben mit uns auf der Bühne zu tun, wenn ihr also
Zeit und Geld habt, kommt vorbei, bringt eure Eltern und KindesKinder mit,
habt Spaß und kauft uns die Hosen aus. Besonderes Gefreue liegt augenmerktechnisch
auf den beiden Release – Party – Terminen 23. Oktjabr im Logo
in der AstraStadt Hamburch und 6. NoVember (wieso da kein Vember erlaubt ist,
weiß der tote Gott allein) im JAZ hier in Rostock. Seid da oder seid
ein rechteckig Ding!
SuperKapitän Peters bereichert gerade die 20. Zappanale mit seiner Anwesenheit
und seinem Können im Monitormischbereich (glaube ich), Dr. Rohfuß
plant (wie immer) an der Weltherrschaft herum und der Bassant Hieronymus Oothedoom
hat gerade im Bereich Nachwachsende Rockmänner zu tun, die Paul heißen
und bei weitem noch keine achtzehn sind. Also sitz ich hier mit mir selbst
herum und genieße den blauen Sonntagshimmel kaffetrinkenderweis und
schreib’, was mir gerade so einfällt.
Zum Beispiel das hier: “I find television very educating. Every time
somebody turns on the set, I go into the other room and read a book. “
Ist natürlich nicht von mir, obwohl jeder, der mich kennt, gewisse Parallelen
nicht leugnen wird. Der das sagte, war einer der ganz großen Comedians,
nämlich Groucho Marx.
(nicht verwandt oder verschwistert mit gleichnamigem Karl).
Da wir gerade beim Abschweifen sind, DoomDoc Rarghghgrar und der Sarge spielen
ja nebenbei noch in der übel beleumdeten Krawallusen – Band MÖTÖRBÖÖT
die es sich zum Zeitvertreib erklärt hat, möglichst viele Motorhead
– Songs zu verkrachpiepeln,und also diese besagte spielt dämnäxt,
also am 3.Oktamber im PabloNerudaClub zu Rostock. Eintritt ist viel Geld,
also die Armen solln ma besser zu Hause bleim.
Mehr News und Gedanken beizeiten, Steht Eingestellt und bleibt klien…
Staff Sarge RumpelstilzchenSeineOlle
7.14 Uhr wiederhinlegschnarchpups….
29.7.09
News, Blues and allgemeines Wohlsein….
Hola, liebe Freunde der Lobströsen Weltmusik,
Seit den letzten News ist etwas über ein Monatskontingent Wasser die
Warnow runtergeflossen und mancher mag wohl schon gedacht haben, dass die
Arroganz uns gefickt hat. Dehmisnichso.
BLACK SONGS, unser neues Album, ist fertig gestellt. Abandon Records hat den
Release –Termin auf November verschoben, aus Gründen, die nur Plattenfirmen
verstehen. Sicherlich hat’s mit Geld zu tun. Zwischenzeitlich werden
wir schon mal den einen oder anderen Song auf Mai-Spehs zum Pre-Listening
freigeben.
Momentan sind wir in der schwierigen Position, auszuklamüsern, watt wir
denn nu spielen vom neuen Songmaterial. Einiges wird in gewohnter Weise funktionieren,
anderes wird wohl die Unterstützung der Royal Philharmonics und der New
Yorker Feuerwehr brauchen. Habt ihr jetzt Angst? Braucht ihr nicht zu haben,
wahrscheinlich reicht auch die Bongo-Gruppe der Volkssolidarität und’n
Eimer Wasser.
Die Arbeit an BLACK SONGS hat uns wieder mal ein Paar Sachen vor Augen geführt.
Ab und zu macht es wirklich Sinn, sich neu zu erfinden, ein paar Sachen über
Bord zu werfen und bewährtes abzustauben und neu zu lackieren. Plus mal
wieder die eigenen Grenzen auszuloten und Vertrauen genug aufbringen, um anderen
Leuten mal das Steuer zu überlassen, auch wenn es im ersten Moment nicht
einleuchtet, in welche Richtung es denn nun geht. In unserem Fall war der
Leut am Steuer Claus Grabke, Lichtgestalt im SängerGitarristenProduzentenUniversum,
mehrfacher Gutausseher, Bescheidwisser um die Letzte Große Wahrheit,
RockGott, SkateGott. Dank ihm wissen wir jetzt (wieder), dass man kein Jahr
braucht, um eine Scheibe aufzunehmen, dass weniger (manchmal) mehr ist und
Klumpwinkler Brabbelmalz ein gutes Inspirationsgetränk ist. Etwas ernster
geht es zu auf der Neuen, mehr Blues hat Einzug gehalten. Trotzdem, oder gerade
deswegen gibt es streckenweise satt auf’n Wirsing. Doc Rawhead singt
über HassUmDerLiebeWillen und MotorHodensack, ich darf über ToteGötter,
UngünstigeSonneMondKonstellationen, KeinHappyEndGeschichten schwadronieren*
und auch schon mal in die Rolle von BuckRogersImDrogenwahn schlüpfen.
Sowie in diverse andere.
*(Schwadronieren wird heute meist in der Bedeutung „unnütz daher reden“ verwendet. Bis in die Mitte des 20. Jh. bezeichnete es aber spezieller den lautstarken, großsprecherischen und vereinfachenden Redestil der Offiziere, den „Kasinostil“, wenn sie außerdienstlich unter sich waren; Zt. Wikipedia))
Thunder
God und Bassomat Des Vertrauens Rajko Heringsdorf, ist während der Recording
– Sessions über sich selbst hinaus gewuchert, hand - und bartwerklich,
hat die Trophäe für kürzeste Einspielzeit eingeheimst und ganz
nebenbei dafür gesorgt, das alle guter Dinge waren. Fumphanseler Brodelpils
sei Dank.
Schlagzeugkapitän und Co-Steuermann Jorge Peterssonssonsson hat wieder
mal vorherragende Drums gespielt und sein mir und Rawhead angedeihtes BlueHospitalGitarrenVocalCoaching
ist ja nun mittlerweile auch schon legendär. Dr Destructivius Maximus
Rohfleisch, der einzige in der Band, der weiß, wovon ich rede, wenn
ich sage“….ich kauf’ mir jetzt mal den GefrummelsenAbrahamKriminalpups-10-Oktaven-Zerfetzer,
cooles Effektgerät von HodenWackler Industries, mhmhm…..“
hat dem anderen Teil der Gitarrenfraktion, also mir, gut in den Hintern getreten
in punkto Guckmadaskannmanauchsospieln. Außerdem haben wir unser Debüt
in 2TextschreiberInEinemRaumUndDasErgebnisKannSichWirklichSehenLassen gegeben.
Fazit: Ein Jedweder ist des Anderen Unterstützungstrinker. Diverse Gastmusiker
waren mit von der Party, allen voran Kongo Skull Offel, der das Solo für
„Abandon Hope“ telecastered hat. Nicht alle Kontributionen haben’s
auf die Scheibe geschafft, einige landeten auf dem Boden des Scheideraums,
wie der Cutter sagt. Von hier aus Dank an alle, die mitgemacht haben und noch
mitmachen sollen. Wat soll ich sagen. Es ist die beste Scheibe, die wir je
gemacht haben, der Durchbruch steht kurz bevor, bald sind wir reich, HipHop
ist keine Musik und deutsch singen keine Lösung. Alles richtich? Ja.
Uns geht’s
gut, wir freuen Euch, trinkt ein Krumbiegeler Wanderbier auf uns und harrt
der Dinge, die da kömmten sollen.
Sorry für die Schachtelsätze und Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen
habt,
diesen Unsinn zu lesen.
Lobströse Grüsse
Staff Sarge RumpelstilzchenSeinBart
20.6.09
Hi,
nachdem
wir so euphorisch den Studioreport begonnen haben, haben wir es ja echt schleifen
lassen mit der Berichterstattung. Daher kommt jetzt in komprimierter Form
ein kurzer Überblik der bisherigen und weiteren Aktivitäten. Die
intensiven Recording-Sessions seit Mitte Mai waren nicht minder schuld daran,
das es wenig neues zu hören gab, da wir schlichtweg vergessen haben alles
zu dokumentieren. Fakt ist, das ich, nachdem wir am 17.6. alle Aufnahmen abgeschlossen
haben, seit letzten Donnerstag wieder bei Claus Grabke im Studio bin und wir
mit dem Mixen begonnen haben. Wir haben wirklich gut klingende Basics am Start,
so dass das Mixen bis auf technische Details sehr intuitiv verläuft.
Dank Claus' Inspiration bekommen die Songs natürlich soundmässig
eine gehöriges Pfund Mett in den Arsch gestopft, was Liebhaber unserer
Muisk erfreuen wird und hoffentlich auch viele neue Freunde begeistert. Wir
sind da sehr zuversichtlich! das Ende der Mix Sessions ist für Ende nächster
Woche geplant um dann auch recht zeitnah alles mastern zu lassen.
Der Release ist für Ende September geplant, und ich denke wir können
hiermit auch offiziell den Albumtitel verraten. "Black Songs" wird
das gute Stück heißen, und lässt natürlich auch die Marschrichtung
erahnen. Soll nicht heissen, wir satteln auf Gothic Rock um oder ähnliches.
Es ist eher eine Beschreibung der Stimmung der Songs. Es gibt quasi einen
"schwarzen Faden" Seid also gespannt. Für Freunde unserer Live
Performance gibt es vor dem Release noch 2 Termine
am 4.7. in Mücheln zum Stadt- und Jakobifest und am 8.8. In Rostock auf
der LOHRO Bühne zur Hansesail
bis dahin
Cpt.
15.4.09
Hurra
- Der Käpp'n und Sarge sind in Gütersloh bei Claus Grabke im Studio
und nehmen dei Drums für unser neues Album auf.
Einzelheiten findet ihr im Studioreport
6.4.09
leider müssen wir euch mitteilen, dass wir aufgrund kurzfristiger Studioaktivitäten nicht in Ludwigsfelde im NVA Club spielen können. Der Gig wird im Dezember nachgeholt und mit dem neuen Album im Gepäck wird gleich doppelt gerockt!!
Cpt.
1.4.09
+ 12 Songs für die neue Scheibe sind roh fertig gestellt, ein oder zwei kommen vielleicht noch + Recording – Sessions im Blue Hospital in Vorbereitung + die Lyrikschaffenden sind in der Inspirationsphase + Name des Machwerkes weiterhin unklar + eventuelle Gastmusiker werden abgeklopft + eventuellen Gastmusikern wurde wieder aufgeholfen + Käppn Peters sucht noch nach Studio für Drum – Recording + Abandon Rec. liebäugeln mit weiterer Zusammenarbeit + wir auch + weitere Live Gigs confirmed + neue Tour Stories
later, Sarge
29.01.09
Unser " King of the Jungle" - Video ist endlich fertig geschnitten und zum Abruf bereit. Verantwortlich dafür zeichnet sich unser Leib- und Magen - Kameramann Mike. Wir sind hocherfreut und versprechen in Zukunft mehr davon.
20.12.08
Deja Vu
Da is'
es wieder, dieses komische Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht als
man seine Schlübber wechseln kann. Das Gefühl, dass 365 Tage einfach
nicht ausreichen, um die alle wichtigen Dinge zu schaffen. Jedes Jahr der
gleiche Shice. Wollte ich nicht dieses Jahr die Weltherrschaft erlangen und
endlich so hehre Ziele wie Weltfrieden und Freibier für die armen hungernden
Kinder in der Dritten Welt verwirklichen? Und wer hat mich eigentlich daran
gehindert, etwas Sinnvolles zu erfinden, wie z.B. ein Heilmittel gegen AIDS,
handgeriebenes Leberwursteis oder Anti - Handy - Minen? Warum bin ich immer
noch nicht reich und berühmt? Oder bin ich's schon und hab' nur noch
keine Post von meinem Anwalt bekommen, weil der mittlerweile reich und berühmt
geworden ist?Warum habe nichts gegen die Massenverblödung unternommen,
indem ich einfach alle Fernsehgeräte in Bücher verwandelt habe?
Und wir reden hier nicht von Luschtigen Taschenbüchern und QuellottoNeckerfraukatalogen.
Nein. Titel wie "Doitsch ferstehn für doofe Deutschen", "Grundlagen
der Quantenmechanik", "Es gibt keinen Gott, aber schöne Bilder
von IHR", "Pinkeln ohne Furzen", "Fußball macht
doof und schlechte Zähne", "Wie-komme-ich-ohne-Vernsehen-aus-gar-nicht-spring-fom-Hochhaus",
"Ficken erweitert das Bewusstsein und entleert den Sack für'n Moment,
aber nur bei Männern" oder ähnliche hätten es dann schon
sein müssen.
Wieso habe ich nicht alle Rechtshänder dieser Welt zum Linkshändertum
bekehrt, nur damit sie wissen, wie es sich anfühlt, immer auf der falschen
Seite des Spiegels zu stehen?
Was, zum erfundenen Gegenspieler eines erfundenen Allmächtigen, hab'
ich die ganze Zeit gemacht????????
Ich war im Proberaum!
Jawoll! Mit Zander D., Käpp'n Peeders, Doc Rawhead und mich, auch die
Löbströsen Lautseier und Haudraufer genannt. Genau wie die Jahre
davor. Und die Jahre davor. Wir hatten Spaß und haben Musik gemacht
und uns den erfundenen Gegenspieler um die Welt gekümmert. Bier getrunken,
dummes und manchmal kluges Zeug geredet. Frauen-, Keyboarder-, Basser- und
Schlagzeugerwitze gemacht und manchmal nicht verstanden. Familiäre Probleme
gelöst und manchmal welche erzeugt. Gefachsimpelt haben wir, jawoll,
über Gitarren, Drums, Strom, die Dummheit der Menschen im Allgemeinen
und unsere überragende Klugheit im Besonderen. Unseren Anspruch auf Weltherrschaft
und den Sinn des Lebens. Es wurde gelötet, genagelt, geschraubt und geschwitzt,
gesungen und gelacht, geflüstert und geschrien, meistens alles auf einmal.
Im Proberaum ist die Welt in Ordnung. Und wisst ihr was? Das bleibt auch so.
Wir werden nichts tun, um irgendetwas zu ändern. Wir werden weiterhin
alles oben Genannte tun und das davor Genannte allen anderen überlassen.
Wir sind die Lobsters, trickreich und edel
Könn’n rocken und sauf’n, aber nich’ reimen
Wir spielen Lieder mit recht gutem Takt
Einer von uns war in Iron Town nackt.
Siehste, geht doch noch!
Auch im näxten Jahr. Und im Jahr darauf. Und im Jahr darauf. Und im Jahr
darauf. Und im Jahr darauf.
Und im Jahr darauf.
Und im Jahr darauf.
Und im Jahr darauf.
Und im Jahr darauf.
Und im Jahr darauf.
Frohe Weihnachten und guten Rutsch nach bei 2009 hin
Eure Löbsters
Staff Sarge Grauper
Thunder (Zander) D.
Käpp'n Peters
Dr. Rawhead
14.10.08
Liebe Freunde der lobströsesten Tanzkapelle der nördlichen Hemisphäre!
Man will gar nicht glauben, dass sich hier seit dem 20.04.08 nix bewegt hat, aber offensichtlich isses an dem. Und dabei gibt’s sooooviel zu erzählen! Tatüü, Tataa, der Sarge is da, um Euch den neuesten Neuigkeitskram aus dem Lobsters – Lager zu vertüten. Die Lobstranten haben ein Video gemacht!!!!!! Viele Hotelzimmer gingen dabei zu Bruch, drei Jumbo Jets mussten in diverse Hochhäuser der näheren Umgebung geflogen werden, Pyrotechnik im Wert von ZweiKommaPfümpf Milliarden Millionen wurde verballert, 80 Hektoliter Beck’s gingen den Halsbach runter und die Industriestaubsaugergeräusche aus unserem ProbeSpace erinnerten daran, dass von den 10 Doppelzentnern Koks auch nix mehr übrig ist. UND ich bin das größte Lügenschwein in ganz Umgebungshausen!
Nix davon is wahr, außer dass wir tatsächlich ein Video gemacht haben, mit der freundlichen Unterstützung eines extra aus Reutershagen eingeflogenen sächsisch - mecklenburgischen Kameramannes, dessen Name der Redak…, der Poli…, na ja, den wir gut kennen halt. Einen Tag haben wir im Proberaum gedreht ( wer unseren Probepalast kennt, wird wissen, dass wir quasi nur als die Bremer Stadtmusikanten posieren konnten) und den Song, den wir benützten, haben wir an dem Tag so oft gehört, dass auch nur ein einziges Mal mehr zu sofortigem Suizid mit anschließender Genesungsfeier geführt hätte. Zurzeit ist dieses Machwerk im Schnitt und alle sind fröhlich und noch viel fröhlicher als vorher. Wenn’s fertig ist, seid IHR natürlich die ersten, die es erfahren und natürlich auch die ersten die’s sehen. Ach, für welchen Song wir uns entschieden haben, fragt Ihr Euch…? Nun ja, ähm, mal sehen, welcher war's denn? Hab' ich vergessen, ihr lasst Euch mal besser überraschinski. Wenn Cpt. Peters das hier auf die Website stellt, die Ihr gerade zu öffnen geruhtet zu haben scheint, wird er sicher auch ein paar heiter bis lustige Pfotos von demselben Videodreh mitdazumächn (oder watt meinssu, Jörch?).
Letztliches Wochenende (10ter und 11ter 10ter ) waren wir wieder mal auf großer Welttournee durch Europa und Moskau, und haben dabei auch mal in Berlin und Chemnitz eingeschaut um den dort Anwesenden 'ne Portion löbströse WiegeundSchaukelMusik vorzugaukelisieren. Mit dabei unsere Freunde von SHEARER, die einem mit shear unglaublicher Glaubwürdigkeit ihren Schnellpunk an die Birne semmeln, dat es wohl eine Freude ist. Sehr zu empfehlen, der "Mexikaner" genannte Gesundheitsschnaps, der im Bunker und im Subway To Peter in Chemnitz ausgeschunken ward. Scharf, süß - sauer, macht sofort lustig bis richtich lustig. War's dann auch!
Sorry
noch mal für den Wegfall des Merseberg - Gigs, aber bei den Jungs und
Mädels vom Gasometer, wo wir hätten spielen sollen, ist wohl kurzfristig
die Saale zu Besuch gekommen, und in Watstiefeln abrocken is auf unserer GerneToDo-
List nicht ankreuzbar, da nicht vorhanden. Wird aber nachgeholt, bitte beachtet
den ( näxtes Mal garantiert korrekten ) Live
- Link.
Ein paar Sachen, insbesondere Livegigs, stehen ja noch an, Weltherrschaft
und Freibier für die ganze Welt sind leider noch nicht dabei, aber was
nich is, muss auch nichts werden. Wir würden Euch freuen, wenn ihr, liebe
Lobstersfreunde, uns besucht bei unseren näxten Konzerten in Europa und
Umgebung und uns endlich den ganzen Ramsch abkauft, den wir anbieten, also
die Socken, die Eierbecher, nicht zu vergessen die garantiert handgelutschten
Lobsters – Actionfiguren aus biologisch schlecht abbaubarem Hamsterkot.
Seid lieb, ärgert Eure Eltern und scheißt auf den lieben Gott, prost, bis gestern
Euer Sarge
20.4.
No Sleep ’Til Aufwachen
Hier sitz’ ich nun, so wahr mir Gott helfe, ich kann nicht anders, gebt mir sofort ein Bier… Dr. Rawhead bekümmert sich um seine Familie, Schwermetallbassist Thunderheiko verunsichert Insel Ouzodom, der Käpp’n macht Theater und ich genieße den wolkenverhangenen, gigfreienTag mit einem Frühstücksbier und lass’ den erfundenen Himmelsonkel einen guten Mann sein. Viel gibt’s nicht zu berichten, aber bevor ihr glaubt, dass wir tot sind oder vor lauter ReichundBerühmtheitheit nach Hawaii ausgewichen sind, hier doch lieber ein Lebenszeichen. Grüsse nach Lauta, wo wir letztes Wochenende ein Gig der etwas anderen Art gespielt haben. Auf Grund diverser Terminschwierigkeiten hatten wir die übliche Setprobe einen Tag vorher ausfallen lassen, was dazu führte, das Dr.Rawhead live einige unvorhergesehene Änderungen an bestehenden Songstrukturen vornahm, was neben einiger Konfusion natürlich auch massive Erheiterung zur Folge hatte. Die Bühne war außerdem ziemlich spärlich beleuchtet mit einer Art An/Aus/Aus/Aus/An-Discobonbonlicht, was wiederum bei mir zu einigen Aussetzern führte und ich streckenweise dachte, ich hätte anstatt einer Gitarre einen Pogostock in der Hand. Donneronkel Rajer durfte keinen Monitor haben und war darob bass erstaunt. So hatte er nur Bass und Schlagzeug und durfte das Gefühl genießen, in einer ihm völlig fremden Band zu spielen. Einzig Commodore Peter Jörgs hatte die Vollkontrolle, wenn man mal von einem erschöpfungsbedingten Ermüdungszustand absieht. Trotzdem waren alle Anwesenden guter Dinge und zeigten sich begeistert ob der massiven Rockenergie, die wir trotz aller Unwägbarkeiten zu liefern im Stande waren.
Obwohl die letzte Scheibe noch nicht so lange her ist, gibt’s im Lobsterlager immense Anstrengungen, neues Songmaterial zu erstellen, besonders Rohkopf legt eine ungesehene Kräjatiwitet an den Tag. Das neue Zeuch kommt (wieder mal) eine ganze Ecke düsterer um die Ecke und auch ( hört, hört! ) ein wenig bluesiger im positivsten Sinne. Mit traditionellem Blues hat das ganze aber wirklich wenig zu tun. Das nur über meine Leiche. Wann und wie die NEUE erscheinen wird, ist noch nicht so richtig klar, aber der hier Anwesende glaubt, die ersten Studio Sessions „zum Jahresende“ kommen der Wahrheit wohl ziemlich nah. Prod – technisch werden wir dieses Mal etwas andere Wege gehen, zumindest Schlagzeugkäpp’n Pete Peterson wird seine Drums wohl wo anders einspielen. Nicht weil er böse war und deshalb nicht mehr mit den anderen Kindern spielen darf, sondern weil er so lieb war und dafür jetzt auch mal in einem richtigen Studio aufnehmen soll. Wer das hier gerade geglaubt hat, darf einen ausgeben.
Bei den Aufnahmen der Akustik – Show im Moya in Rostock fanden sich einige Perlen, die es sich tatsächlich zu veröffentlichen lohnt, so z.B. "Deadman’s Ball", der es vielleicht als Bonus auf die näxte CD schafft. Mal schaun…… Bis später, alle wieder hinlegen.. Sarge
Spruch des Tages: “Let’s now stop, being so damn respectful…” Richard Dawkins
11.3.
Aufgrund technischer Probleme geht wohl unser Webshop nicht. Wir arbeiten daran! Bis dahin einfach per emil an info[at]trickylobsters[dot]de bestellen. Desweiteren gibts ein paar terminliche Änderungen im Livebetrieb. Also mal die Live Site checken.
Cpt.
4.3.08
Gedanken zum Bedanken und Betanken
Die
erste MoyaUnpluggedSession ist Geschichte und war, zumindestens aus unserer
Sicht, außergewöhnlich, erste Sahne, gut besucht, anstrengend (ha,
wir ham da 12 Stunden rumgehangen), großartig.
Dank an alle, die organisiert haben :
Guido und unbekannte junge Dame, (extralecker Catering), Mark (extralecker
Gästekarten), Nils vom Moya (extraleckerRotweinundCouchen), Hannes &
Bruder (extralecker P.A.), Rudi & Robert (extralecker Illumination und
Sound), Max (gaaanzleckerMerchMitverkauf), TVelf und alle Kamerakinder und
natürlich Svenner für extralecker Wodka – Martini’s
auf der Bühne und an all die anderen, deren Namen bei so einem Event
immer auf der Strecke bleiben, einfach, weil man sich auf Grund von Lampenmissbrauch,
Drogenfieber und allgemeiner Aufgeregtheit nicht an alle erinnern kann. Dank
natürlich auch an alle Bands (Kyuchu, Passadeena, Snoopy & Jack)
UND jene die das exorbitante Eintrittsgeld bezahlt haben, um - naja, da zu
sein.
Wahrscheinlich
haben es sogar die Leute in der letzten Reihe gemerkt; von unplugged konnte
natürlich überhaupt nicht die Rede sein. Alle Bands waren plugged
bis zum Abwinken. War aber auch nötig, sonst hätte das verehrte
Publi eben auch nix gehöat. Viel interessanter war wohl eher der Aspekt,
die lauten Rockgitarren einfach mal wegzulassen und zu schauen, was dabei
rauskommt. Okay, einige Songs funktionieren ohne das Gitarrenpfund weniger
gut, aber die meisten lassen sich durch gutes Zureden schon überzeugen.
Und einige Songs entblößen dabei wirklich bemerkenswertes Potential.
Alles in allem eine recht interessante Sichtweise und wir sind bestimmt nicht
die einzigen, die diese Erfahrung an jenem denkwürdigen Abend gemacht
haben.
Nach
getaner Arbeit haben wir dann wie üblich noch ein wenig dem Missbrauch
gefrönt, aber das nur nebenbei. Diesmal ist auch nichts passiert. (Danke,
Felix!)
Meine Akustik – Klampfe hat den Abend leider nicht überlebt. Eine
kleine Flugeinlage am Ende des Gigs hat der nicht mehr ganz so jungen Dame
das Genick gebrochen. R.I.P., war schön mit Dir!
Dank auch an meine kumpeligen Mitmusiker, die es in der Akustik- Probe-Phase nicht leicht mit mir hatten. Haben sie eh’ nicht immer, aber diesmal war’s wohl besonders erfrischend. Aber jetzt wird ersma wieder die Keule ausgepackt. Erst der Spaß, dann das Vergnügen. Ein paar recht vielversprechende Gigs stehen auf dem Programm und wir können es gar nicht erwarten, wieder unterwegs zu sein.
Cheers un Tassen hoch ! Staff Sarge Rübezahl
14.02.08
Hello, you Reinkuckvisitors and fränds of the Tlicky Lobstels! I hope you all rutschst well in the new year rein, the year that we all call 2008. Many occurensces (russisch für geschehnis) have occurred, and Ai ssink, the zait is rife for a new appdeht. The most bedeutendste occurrence in the near future is wohl the Unplugged-Show ( what will eher be an Plugged – Show, because wenn wir nich plugged wären, you would hear nothing und würdet uns inne fresse hauen und euer Money wiederhaben wolten.) in the Moya – Club / Rostock on märz, 1st with so schillernde Figurinen as the well- known Passadeena and The Crushing Caspars, who will in all likelihood wohl eher als T.. Cru…… Casp… performen werden, due to man weiss es nicht.
Viele von you many piepls out there glauben perhaps, das es easy is to play an accoustic version of the own music, but Ai kenn tell you, it is not an dem. Since 3 wieks we have locked up auerselfs in the probenspace to priepare for this event and Ai kenn tell you, this is a very exhausting thing to spend your time on (Ein Ausser Haus Ding, um seine Zeit zu spenden). Everytime we meet it’s woopin’ an’ a hollerin’, a hauing an’ stechin’, a drinkin’ an’ an’ umfalling. Mal ganz apgelookt vonn das wir auch noch proben müssen. Middlerwaile we have an erklecklichen amount of songs converted from electric to accoustic versions and the result gives Anlass zur Hope. Zwar haven wir auch much more gefightet and got our faces shmashed in by the jeweiligen other one, but the mood is gut and we hopen, you all will enjoy the brew, that we will you kredenzen werden on märz the 1st. Viele many bekannte songs from auer CD’s will mit on the setlist be, for example
Dead Man’ s Hoden, Keep An’ Eye On The Rot, Mega so nich Überreif
und manny mehr. Many viele Concerts stehen an für this jier, and se bois and me are looking very erfreut auf diese Geschehnisse voraus. Ai will meld myself again, if other occurences occur . Until then stay clean, be true und pscht nich ein. Staff Sarge Greybeard
02.12.07
Kaum macht man 20 Jahre Musik, ist schon wieder Weihnachten! Nachdem Rajer und ich noch in den Nachwehen unseres Jubiläums lagen, hat der Rest der Band die Zeit genutzt, heimliche Vorlieben in Form von Top40 Nebenjobs mit Motorhead-Einschlag auszuleben. Sprich, nächste Woche gibts wieder ein Konzert von Motorboot, der meisten Lemmy&Co. Coverband Rostocks. Freu!! Für alle Neulinge und Freunde selbiger Musik sei der 8.12. im JAZ Rostock wärmstens empfohlen.
Weiterhin gibts nun endlich die formvollendete TOOLS Sektion auf unserer Seite. Damit haben wir alldenjenigen einen Gefallen getan, die schon immer wissen wollten, sich aber nie getraut haben zu fragen womit wir so tagtäglich im Proberaum und im Studio arbeiten. Wahrscheinlich sind wir Vier die drei einzigen Beiden, die das interessiert! Dennoch wollen wir euch die Chance geben, zumindest die lustigen Anekdoten gut zu finden.
Mit gemischten Gefühlen, aber trotzdem gespannt auf das Gesamtevent, verkünden wir, dass wir eine erneute Herausforderung angenommen haben, und am 1.3.08 exclusiv eine UNPLUGGED Show im Rostocker Moya Club spielen werden. Mit dabei und nicht weniger beachtenswert, dieses Neuland zu betreten, sind unsere Proberaumkollegen und Freunde von den "Crushing Caspars" und die Rostocker EMO Helden von "Passadeena". Lasst euch also dieses Event auch nicht entgehen.
So, macht euch ne schöne Weihnachtszeit, bleibt trocken und sauber, wie es so schön im Windellatein heisst.!
el capitane Jorge
2.11.07
Tourtagebuch
2.Abandon Roadshow 07
Dr.
Rawhead schrub:
Hola Senores y Senioritas,
Here we go again and we befinden us on the road to reich and beruhmt! Abandon
Roadshow zum Zweiten! Nach der langwierigen Erholungsphase der ersten Tour
erhielten wir am 29.10. den Anruf von Aban Don Alex, dass wir uns am 30.10.
bitte unverzüglichst zum zweiten Mal am Erwerb der ohnehin von uns ausgeübten
Weltherrschaft zu beteiligen hätten. Also gut, wenn´s denn unbedingt sein
muss. Unser Vorrat an Leberwursteisbechern ging eh zur Neige und somit hatten
wir nix anners vor.
1.Tag: 30.10.Arnstadt
Unser Lieblings Martin S. aus HRO kutschierte uns als Beischlaffahrer zu´n
unsern ersten Gig nach Arnstadt. Dort herzlichst wiedergesehen mit denen vom
letzten Mal (Hangman als Tourmanager, Steffe als Klangspezialist und 7Days
Awake) und herzlichst zum ersten Mal gesehen mit den Neuen (der Hanseman als
Lichtingineur, Masseur, Stagemanager und DJ sowie Electro Baby). Shake hands,
Bier trink, Kloß/Fleisch/Sosse ess! Ersma alles ganz lecker. Backstage ham
alle Platz, warm is. Martin sortiert mit dem Sarge die Verkaufstextilien.
Dann geht´s los und Electro Baby weigern sich, mit ihrem Sänger zu bärfoorm´n.
Der war ´n büschen heiser und hat dafür aber schön getanzt. Dann liessen es
7Days Awake richtig krachen. Bei uns schlich sich langsam aber sicher Tourfeeling
ein. Dann waren wir an der Reihe. Beim heutigen Gig in der Arnstädter Stadthalle
von Arnstadt ging einiges! 16.000 bereiteten uns einen Empfang von nahezu
unbeschreiblicher Unvorstellbarkeit! Also machten wir einen auf veni, vedi,
vici, fuhren ins näxte Kempinski und legten uns schlufen während Diejenigen,
welche sich schon etwas länger auf Tour befunden, ebenfalls schlufen oder
Tanzen gungen. Tags darauf verabschiedeten wir uns leider schon von unsern
Martin S. aus HRO, welcher mit der Band-Boing wieder gen Heimat fliegte. Wir
waren wieder allein… Rawhead
2.Tag 31.10. Horb
Nach 12 halben Stunden waren wir schon vom thüringischen Arnstadt ins gegenüberliegende Horb am Neckar gewandert. Die Limo brachte uns in die Rainbow Arena zu Horb, die nach der Komplettzerlegung bei der ersten Roadshow nun in doppelter Pracht von Besitzer Freddie wieder hergerichtet wurde. Alleine 40.000 im Vorverkauf abgesetzte sowie 12.000 verloste Tickets machen unsere immense kulturelle Bedeutung für diesen Teil der Welt eindeutig klar! Nach dem Genuss von Carne con Carne mit Chili und Zwiebeln und Brot und Besteck enterten wir das zum Backstage umfunktionierte Doppelhaus im Vorhof der Arena und warteten artig und profesionnellst auf unsern Gig. 24Uhr Showtime – Rock`n`Roll, Baby!!! Band und Publikum hatten deutlich Spaß und zerlegten die Arena erneut. Freddie versprach aber, bis zum näxten Mal alles wieder aufzubaun. Nach ein bis elf ganz kurzen Absackern erfolgte die Übernahme der Schlafgemächer im extra für uns renovierten Schloss Sonne zu Horb.
3. Tag 01.11. Frankfurt/Main
Die Nacht war lang, dafür ist der Morgen schön kurz und nach einem exorbitanten Freestick im Hotel Sonne mit lecker Rührei, Bockwustpüree mit Bratwurst und Bratkartoffelsalat und etlichen Litern Kaffee findet sich der Tourtross auch schon auf der Autobahn in Richtung Frankfurt wieder. Unterwegs sind wir mit einem HangmanLobsterBabyHansemanAwake-Sprinter und einem SevenDaysElectroStefan-VW und unser aller Lieblingsholländer Hanseman (sprich Hääänsemäähn ) legt unterwegs Entspannungsmucke auf und bis auf den einen oder anderen gibt’s auch nicht viel zu berichten. Laut Tourschedule gibt’s heute keinen Backstage – Bereich, na mal schauen.
17.30 Uhr Ankunft Mainhattan. Noch weit und breit kein Mensch vom Club zu riechen, also ersma Gegend erkunden. Fazit: Frankfurt hat viel Main, viel Dunkel und man darf in den Kneipen nicht Rauchen. Wer’s doch tut, wird sofort gevierteilt und den Börsenmaklern (sic!) zum Fraß vorgeworfen. Hanseman hat noch mal Schwein, als er sich im nahe gelegenen Café total gedankenverloren bei lecker Macciato ’ne Fluppe dreht und ansteckt. Noch bevor Get – In startet, legen wir für uns mal so fest, heute Abend den Leadfoot ein wenig vom Accelerator zu nehmen, was sich später noch als vorteilhaft erweisen wird. Als wir wenig später den Drei-Königs-Keller entern, wird ganz schnell klar, woher der Name dieses Etablissements kommt. Mehr als drei passen da gar nicht rein! Nichtdestotrotz wird schnell eine Backline zusammengeschraubt, die wenigsten von uns spielen heute über ihr eigenes Equipment. Dat spart Zeit und Nerven und die sechs Zahlenden waren auch ganz aus dem Häuschen. Nicht das man die bei einem Tourtross von fast 20 Leuten wahrgenommen hätte. Backstage ist heute genau vor dem Eingang, richtig, im Bus. Catering kam vom Pizzaman. Ansonsten, rumsteh, draussenrauch, Weissweinvon7tagewachwegsauf, kopfstossauawütendundbierauskippwütendseinabernixpassiert. Heute Abend sind wir halbwegs inkognito an erster Position und als ich uns als die Crazy Mobsters aus Chickentown / Wisconsin ankündige, will dat so richtich keiner glauben. Liegt wohl an meinem breiten Slang. Kurzer Gig heute, wie gesagt, nur Halb-Gas, aber auch mal schön. Thunder Döring und me myself entscheiden nach dem Gig spontan, es einen Tag zu nennen und nach kurzer Verabschiedung sind wir als Vorhut in Richtung Penne unterwegs Tür zu, Licht aus, Schnarchpups…
Staff Sergeant
4.Tag 02.11. Spenge
Eine nicht unerhebliche Anzahl an Entfernungen befindet sich zwischen Fränkfürt und Spenge. Also früh raus aus´m Schnarchsaal, am Wurstausschank vorbei und ab in die rollende Geruchsprobe. Leider mussten wir Hänsemään zurück lassen, damit er seine Verpflichtungen als Lightning Director bei den Labelmates von Philiae wahrnehmen konnte. Seufz. Freu auf Berlin, da isser wieder dabei. Große Spektakularitäten blieben auf der Fahrt aus. Allgemeines Nichtstun und Schlummerei geben halt nix her. Thunder träumt vom furzenden Sarge, der wiederum versucht sich im Nachdenken (oder so Aussehen als ob) über Tourtagebuch, der Käpp´n liest die Windschutzscheibe und meinereiner denkt über eine Antithese zur Gaußschen Normalverteilung nach. Ausnahme: Hangmen kann nach der rektalen Verköstigung zweier Duracell Zäpfchen gaaaanz lange Autofahren. Ankunft zunächst in Bielefeld, um in den verschiedenen Headquarters von 7Days Awake unsere Taschen zu parken und die Bett- und Weltaufteilung zu regeln. Vorher hielten wir noch Hof am örtlichen Musikalienstand, um Verschiedenes zum aufpimpen des Schlagwerks als auch neue fußgeblasene Pickup Manchetten für des Staff Sarges´s Geige zu käufen. Wir kamen uns ein wenig beobachtet vor, da die Innenstadt von B. sehr klein und unser Bus sehr groß und Parkplätze nicht vorhanden und wir noch wichtig rauchend auf dem Bürgersteig ist / sind / standen. Spengebobhausen (ca. ein Katzenwurf neben dem Bielefeld) entpuppte sich bei Ankunft als netter Veranstaltungsort mit freundlichen Leuten, lecker Happihappi, schöner Bühne und lauter Anlage. Sowas hätte sich unsere Meute gerade von der Weltstatt Furtfrank auch erhofft – aber wie soll´n die dort sonst an der Börse klarkomm´, wenn die privates Geld unverzinst und verlustreich in Rock´n´Roll anlegen würden? Egal was gestern war, die Stimmung im Tross hier, heute und jetzt ist sehr lässig und entspannt. Anfang! Der Spengemob kam zu Hauf und war tanzwütig – gute Sache. Alle Bands waren heute mit Druck besounded, Steffe hatte wieder ganze Arbeitet. Alle rockten wie nix gutes – jaaaa, dafür macht man solche Tour!! Da der Großteil des Publikums gerne mal 18 werden will, fehlte leider noch etwas Ausdauer für solche Veranstaltungen. Will sagen: es wurde heftigst gerockt, nach ner Viertelstunde für ne halbe Stunde draußen verschnauft, um dann wieder heftigst zu rocken. Vielleicht standen aber auch nur die mitgebrachten Getränke vor der Tür und rauchen war auch nur Outside. Macht aber nix – am Durchhalten kann man arbeiten! Rauchen kann man im Mob, Trinken kann man anschließend! Rocken geht aber nur im Saal!!! Wir wer´n wiederkommen zur Kontrolle! Einlad, nach Bielefahr, in Schlaffsack steig, gute Nacht John-Bob, Gute Nacht Jim-Beam!
Rawhead
5. Tag 03.11. Dresden
Die Tour nach Dresden is a long way, also früh raus, Frühstück unnerwegs und Meilen mächn. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Hälfte der Belegschaft erst nach 200 Kilometern realisierte, dass wir schon in Bewegung sind. An dieser Stelle sei vermerkt, dass wir, ganz entgegen unserer sonst üblichen Verfahrensweise, weder 5 Kästen Bier an Bord haben, noch laute Ock´n´Oll Musik hören. Stattdessen werden unsere Ohren mit Mogwai und Snow Patrol massiert, was, in Kombination mit dem sonnigen Herbstwetter, der an uns vorbei gleitenden Landschaft und dem zunehmenden Schlafdefizit, für Gänsehautmomente beim dahindösenden Rawhead sorgt. Der Sarge sieht in die Wolken, Donnermann guckt durch´n Sitz und des Captains Augenlieder hängen ebenfalls schwer wie ´ne nasse Wattejacke mit Werkzeug drin an seinem Gesicht herunter. Ich glaub, wir wern alt… Ankunft DD ca.1800, und zur großen Überraschung aller haben wir schon wieder ´ne Stadthalle vor der Nase. Geschätzte 10.000 Menschen Fassungsvermögen im Tante JU. Is eigentlich kein Problem, verkaufen wir ja sonst auch aus. Leider stellte sich heraus, dass der örtliche Veranstalter kaum Promo mächte, am selbigen Tag die Caspars in der Scheune zu Dresden gastspielten und darüber hinaus noch eine sehr angesagte Tanzveranstaltung zum Thema elektrisch verstärkte Beatmusik stattfand. Positiv war jedoch die größte Bühne der Tour, der lauteste Sound der Tour und das bis dahin beste Catering der Tour (grob gerubbelter Gendarmensack an einer Mousse aus Schnakensud mit Wurscht und Preiselbirne). Getränke gab es allerdings nur in, nun, eher zaghafter Quantität. Alle Bands rockten heute wie nix gutes und traten Po. Die wenigen Anwesenden honorierten dies auch mit Geklatsche und hinterliessen 200.000€ am mitgebrachten Textilstand. Normalerweise wären wir nach der Show auf dem Weg zur Penne noch in die 4km entfernte Dresdener Neustadt getingelt, um dort mit den Caspars in der Groovestation ein wenig Klatschblütentee zu schlürfen. Doch heute befand sich das Schlafzimmer direkt über der Bühne und wir entschieden uns, unsere Körper mal ansatzweise zu schonen. Wir erwarten uns daraus einen Vorteil für die nachfolgende Show in Berlin, wo Medienvertreter aus aller Herren Länder frisch gebügelte Titelfotoanwärter zu sehen gedenken und keine bemoosten Lappen aus gebrauchter Menschenpelle. In diesem Sinne gabs für alle noch ´ne Scheibe Bierschinken, ´n Klapps auf´n Po und mit einem „Ugh!“ bestieg die Horde ihre Baumnester.
Rawhead
6. Tag
04.11. Berlin
Von Dresden nach Börlin is ja nu nich soo weit, so dass wir ersma schönst
ausschlufen. Dann ab inne City of Dresden und noch mit unsern Buddies Sergio
und Schröder Kaffee schnabulieren. 1600 Abfahrt. Rumdüs, nix passiert.
Ankunft 1800 im Wild at Heart zu Capitol of Schland. Dort herzlichst mit dem
Abandon Staff Simone, Alex und Tom hallölelt, Häänsemäään
trudelte hellseidank auch ein und dann, Vorhang auf: Kongo Skulls aus Buxtehude
Nordnordost! Drück, Freudenträn´n inner Kniekehle, Fump und
Skol. Hach is dat Leben (oder das, was wir momentan dafür halten) schön.
Die Jungs von Shearer sind am Start, die verrückten Potsdamer um Brausebart
Schwester Steffi finden sich ein, Fluffi (Tiki God) ebenfalls. Die Hütte
füllt sich und alle Bands rocken den Mob. Die anwesenden Medienvertreter
sind erfreut. Dann wird es kurz ruhig, um dann noch stiller zu werden. Plötzlich
und abruptst tat sich mit einem gigantischen Knall die Hölle auf und
es passierte das, was wir bisher tunlichst vermieden hatten. Dies werde ich
hier nicht weiter ausführen, nur soviel: die bereits schlafenden Gäste
in der von uns heimgesuchten Herberge werden in Zukunft mehr Augenmerk auf
die Wahl ihres Hotels legen (pennen da auch Rockbands?), der Spruch, dass
man auch ohne Alkohol lustig sein könnte, gehört ins Reich der Fabeln
oder auf die Märchenwiese, Hotelzimmermobiliar ist doch nicht so teuer
wie vermutet, Billardtische sind sehr stabil und Party mäch´n geht
auch ohne Frauen! Sorry Mädels.
In dem (Un)Bewußtsein, morgen richtig Scheiße auszusehen, machen
sich alle platt und schieben sich unter den Zimmertüren durch directly
inne Betten, daneben oder woanners hin. Ich guck durch die geschlossenen Augen
und verabscheue mich mit einem Supertschüss,
Rohkopp
7. Tag
05.11. Hamburg
Es ist völlig unsinnig, die Physiognomie der Anwesenden Hautsäcke inclusive
deren Geschmacksgeruch beschreiben zu wollen. Wer bin ich, wo und wieviele?
Und wer sind die annern? Hatten meine Verwandten auch Fell auf der Zunge?
An unsere Frauens: die Leute wollt ihr so nich wiederhaben! Seid froh, dass
diese miesen Typen wech sind! Frühstück entfällt aus ungeklärten Gründen und
die Sonne is ein verdammt heller Planet. Langsam aber sicher stellt sich Vorfreude
auf´s Wiedersehen mip´m Lenkbart-Karschti ein. Arrival in HH um 1700, Regen,
unsere Speckfrisuren halten natürlich dank Drei Wetter Betonit. Den Käppn
plagen Kackmacken und vor lauter Frust verdrischt er sein Drumkit beim Soundcheck
mit einer dermaßigen Prägnanz, dass es ballert bis Meppen. Jau, harte Arbeit
kuriert die weiche Birne und die ersten Becksens sind auch wieder am Start.
Absabberleck. Karschti is am Start, der Abend kann nu richtig beginnen. Wir
machen den Anfang nach den local heroes von Gang Loco. Es wird sehr laut,
Sarge freut sich über seinen frisch reparierten Amp (Brüllwürfel – der is
innen viel größer als von außen zu sehen), der Käppm dreht wieder so am Rad
wie bei Soundcheck, Donnerwurst Hering macht aus der Bühne ´ne Rüttelplatte
und dem Rawhead traut sich eh keiner ein Limit zu setzen. Spieltechnisch wird
der eine oder andere Gurkensalat serviert; war heut nich unbedingt unser Tach.
Egal, Electro Baby als auch 7Days Awake reissens wieder raus. Dann noch ein
paar Bier, ein paar Shots, ein paar Meter bis zum Backpacker, hinleg, kampfschnarch...
8. Tag
06.11. Kiel
Backpacker Hotels bieten relativ wenig Intimsphäre, uns is dat bereits
aus´m Tourbus vertraut, die anderen Gäste unserer Stube genießen
das entweder glotzender Weise (entweder hatte der Typ ´n Sehfehler oder
der mietet sich für Spannereien extra ein) oder sie leiden auf Grund
gluttoraler Schlafexzesse des vierköpfigen Hummers an zu viel Wach. Nun
ja, Erlebnisgastronomie mal ganz anders…Auf Grund von Brötchenlieferungsschwierigkeiten
schickt Inge vom Backpacker St. Pauli mich morgens um 14.00 Uher auf den Weg,
ein paar von denselben beim örtlichen türkischen Brötchenspezialisten
zu erwerben. Da angekommen:
Ich:
"..fuffzehn gemischte Brötgen, bidde."
Er (ich hatte noch gar nicht ausgeredet): "SiemFuffzich !"
Ich: "..hab bloß fümf!"
Er:" OK. Hier hast Zwanzich"
Ich: "???, DankeTschüß!"
Dann Frühsick mit Imodium Anal Akut (Käpp’n), Wurstmarmelade
(Thunder D.), Biersuppe mit Rohbier (Sarge), Quiche Napalm mit Semtexkappe
(Rawhead). Steffe kommt, um das verdorbene Hummerfleisch einzusammeln, Abfahrt
gen Kiel. Kiel is eine schöne Stadt, die auch viele Kiele hat. Ein bekannter
Film wurde hier gedreht, deshalb ist diese Stadt in aller Munde. „Kiel
Biel“, hat den einer gesehen? Außerdem heute dabei, Nihiling aus
Hamburch mit drei Klampfen und ’ner süssen Bassistin. Mehr hab
ich leider nicht gesehen, aber die anwesende Tourmeute zeigt sich amüsiert
und gut unterhalten von den Jungs und Mädel. Wir eröffnen wieder
für die annern, weil das angeblich unsere Stimmen schont (so´n
Quätsch). Die Sevens nach uns, dann E-Baby, die diesmal eine wirklich
grandiose Mugge hinlegen. Sonderhering und Hohlhead bekamen Putenparka und
wer´n noch CD´s von denen klauen und viele Sicherheitskopien davon
verkaufen. Dann back to HH, Lenkbart auf Norderstedt abgeworfen (tschüss,
Grüße tu se fämili), Hänseman in seine Villa gekugelt,
irgendwann inne Koje. Langsam fragen wir uns, wie lange man unter solchen
Bedingungen touren kann (in unserer angebrochenen 2. Jugend) und wünschen
uns Nightliner, Hotels, Sänften, persönliche Mitarbeiterinen (für
die 3 großen D´s: Kochen, Waschen, Aufräumen …). Dann
druseln wir langsam ein und verschönern das Schlafgemach mit interessanter
Geruchsakustik…
9.Tag 07.11., Hamburg
Haben heute das erste Mal auf der Tour ausschlafen können, bis um 1200,
dann FF (Futter Fassen) und mal ´n büschen auf´n Kiez gucken.
Shopping ist hier verdammt teuer und wir beschließen, die Astra Bar
auf der Reeperbahn aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin erhalten wir noch ein
nettes Angebot einer ehemals vielleicht jungen Frau, so von wegen: „Na
Jungs, bisschen Sex für zwanzich Euro?“ Wir sehen ihr an, dass
sie nich so viel Kohle hat, um jeden von uns auszuzahlen und lehnen deswegen
freundlich aber bestimmt ab. Im guten Gefühl, nicht der Sünde verfallen
zu sein, wandern die ersten Knubbel (so nennen die Eingeborenen ´ne
kleine Pulle Astra) in unsere Suppenschächte. Der Captain ruft ca. 1364
Leute an, um die Rücktour to Rostock nach der Show hüt Abend zu
organisieren. Dies gelingt ihm mit Erfolg und ein paar Bier später setzen
wir uns in Bewegung, winken Sankt Pauli bye bye und rücken vor zum Rock´n´Roll
Warehouse, Home of Abandon Records. Mehrere Jubiläen werden heut zelebriert.
Zum einen wird unser Verlag (Bärensong) 25 Jahre alt, Abandon Records
feiert einjähriges Bestehen, die Abandon Roadshow endet und wird somit
auch 2. Das größte Jubiläum ist allerdings die gemeinsame
Krachverbreitung von Thunder Döring und Käppn Peters, die auf ´n
Tach genau vor 20 Jahren und der Geschichte nach voll wie hunnert Russen entschieden
haben, wer welches Lärmzeug zukünftig bedient. Tja, wenn der Rostocker
sich wat vornimmt, dann bleibt er eben aus lauter Sturheit so lange dabei,
bis das Talent Einsicht zeigt und freiwillig anne Tür klopft.
Showtime, die Kongos eröffnen und rocken die Meute, die heute mal in
feinem Zwirn aufläuft. 7Days Awake, lassen wieder etwas Zeit zum Luftholen,
Electro Baby treten wieder Arsch like hell und die Lobsters rotzen heute die
letzten Reserven raus und machen alles platt. Ein wenig sind wir von uns selbst
überrascht/begeistert. So eine Mugge macht selbstverständlich Durst
und bevor unser Taxi fährt, müssen noch Adressen/Shirts/Tel.Nummern
getauscht werden. Also Bier auf und labern bis Fransen die Lippe runter hängen.
Dann spannt der Kutscher ein, wir drücken noch mal alle, wischen Rotz
und Tränen an anderer Leute Ärmel and leave the building…
Wir sind froh, nach Hause zu kommen und würden übermorgen
gerne wieder los… An dieser Stelle sei ausdrücklich der Dank an
die gerichtet, ohne die so eine Tour halt nicht geht:
- der Abandon Staff (Tom, Alex, Simone) für die Organisation, die diesmal
für uns besser lief. War gut, gerne wieder!
- Hangman, wahrscheinlich die coolste Sau unter der Sonne, hielt allen Stress
von uns fern, hast ´n geilen Job gemacht – wir ham dich lieb!
- Hans Hansemään, erklärter Lieblingsholländer, DJ, Backliner,
Lichtaus/ansuperjob und gute Launemacher – wir ham dich lieb!
- Steffe Klangheinz, wenn er losgelassen wird, macht er aus ´ner PA
eine Waffe. Dies passt genau in unser Konzept zur Eroberung der Weltherrschaft
und deshalb ham wir dich lieb!
- Kongo Skulls, Electro Baby, 7Days Awake supercoole Bands und dafür,
dass 20 halbwegs erwachsene Egos unterwegs waren, gab´s relativ wenig
Stress. Klar, dass wir uns wieder sehen – auch lieb hab!
- All die lieben Leute, die die Shows besucht haben, vor allem die, die mehrmals
kamen – extra lieb hab!
Wir genießen nun ein wenig Weltherrschaft in unserem Studio, hecken die ein oder andere Gemeinheit aus, denken über etwas Bierkonsum nach, spielen an unseren Phallussymbolen ´rum und machen das, was wir am besten können: Rock´n´Roll!
Staff Sargeant, Thunder Doering, Captain Peters, Doc Rawhead