Moin, ihr Gitarrenfreaks!
Falls ihr euch dafür interessiert, womit der arme kleine Dr. Rawhead spielen muss, dann seid ihr hier genau da, wo ihr dafür sein müsst, nämlich HIER!
Gitarren
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Gibson ES 333 blonde; P490R am Hals, Häussel P90 HB hot an der Brücke. Die Single – Keule rotzt gewaltig und deshalb nehm ich sie sehr gern inne Hand bei. Die Lady ist ein 2003er Baujahr und geschossen hab ich die bei Guitardoc Mr. Heidlindemann in Berlin. Als Bridge PU fungierte ursprünglich ein 498T. Der war schon gut, aber mit dem heißen Single Coil haut mich die Süße regelmäßig um. Blondie setzt sich richtig durch, selbst und gerade auch im cleanen Bereich. Leider nicht auf jeder Bühne einsetzbar (Neonlicht & Einstreuungen). Ich denke, dass die kleine ihr endgültiges Finish noch nicht erreicht hat – Offel vonne Kongo Skulls meinte, dat sie wie selbstgebaut aussieht. Nun, ich wird sie deswegen nicht mit Ziegenleder tapezieren aber trotzdem, das tut weh, da muss man pimpen…
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Gibson ES 333 brown; P490R am Hals, Häussel Vin+ B an der Brücke. Nehm ich auch gern, weil die auch ´n guten Takt hat. Ebenfalls aus 2003 und meine erste Dicke. Mir war sofort klar, dass ich zukünftig nur noch große Gitarren haben will, die haben halt von allem etwas mehr und passen darüber hinaus viel besser zu meiner Länglichkeit (´ne Paula sieht bei mir wie `ne Kinderklampfe aus). Auch hier war am Steg ein 498T verbaut. Auch der war gut, aber der Vin+ rockt wie Scheiße. Ist auch in hohen Lautstärken kontrollierbar (…wann soll der Ton ins Feedback kippen – ich bestimme das!), harmoniert sehr gut mit meinem Zerrer. Nachteil dieses Babes ist eher der cleane Bereich, aber – ähem – erstens hab ich da ne Spezialistin für und zweitens brauch ich das Live nicht! Madame Brown soll bitte rocken, und das tut sie! |
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Gibson ES 335 Studio ebony; Pat.No. (PAF Reissues) am Hals, 498t an der Brücke. Spiel ich gern mit rum, die drückt und bretzelt und weil keine Flöchers vorhanden sind, kann die auch ordentlich Lautstärke ab. Das Schätzchen ist ein 90er Baujahr und ein so genannter Grauimport (ausradierte Seriennummer). Irgendjemand hat ihr mal den Hals gebrochen, ihn dankenswerter Weise aber professionell reparieren lassen (mit zwei eingepassten neuen Holzstreifen). Die hab ich deswegen auch recht günstig von einem netten Münchener über Musiker Flohmarkt erworben. Der Pat.No. am Steg war mir zu schwach, also gab´s den 498t von der blonden ES als Replacement. Ist schon komisch, dass ein und derselbe Pickup in der einen Gitarre nur halbwegs gut ist und in der anderen Gitarre einfach nur den Hammer kreisen lässt. Dieses Black Babe hat von den beiden oben genannten Ladies jeweils die Vorteile und mausert sich gerade zur meiner Numero Uno. |
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Gibson
Explorer white; P94T am Hals, Häussel P90 HB hot an der Brücke.
Meine erste Gibson von 1990 (gebaut und gekäuft für sage und
schreibe 1600DM neu mit Koffer!!!). Ursprünglich bestückt
mit den Gibson Keramikern 496R und 500T. Hab relativ früh schon
den 500T entfernt und gegen einen heißen 498T ersetzt. War sehr
schön und trotzdem hab ich sie ab ca. 96/97 nur noch selten gespielt.
Irgendwann kam ich auf die Idee, Single Coils einzusetzen. Bingo. Mit
den Singlecoils is dat ´n absoluter Rocker und für mich wieder
voll kriegsverwendungsfähig. Hab vor kurzem erfahren, dass Herr
Danke Jones seine Explorers auch mit ähnlichen SC´s fährt.
Gute Idee, würd ich säg´n. |
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Gibson
Les Paul Studio winered, P490R am Hals, P498T an der Brücke. Von
93´ an eine gute treue Begleiterin durch die Caspars – Zeit.
Im Vergleich mit den anderen Schätzchen ist sie sehr klein. Sie
kommt zu Hause und im Studio zum Einsatz und erfreut sich somit auch
regelmäßiger Heimsuchung. Der Steg PU ist bereits der zweite
498er, der erste wurde immer schwächer und musste weichen. Beim
„Aging“ hab ich natürlich kräftig nachgeholfen,
so zu sagen is die Kleine Dr.-Rawhead-Aged. Sollte sich jemand dafür
interessieren, so kann ich gegen ein geringes Entgelt meine Dienste
zur Lackzerfetzung gerne anbieten. |
Es
gibt also Solidbodies und Semisolids, Single Coils und Humbuckers. Damit krieg
ich eigentlich alles hin, was ich brauche. Für die Bühne sind generell
alle geeignet, meistens sind es aber 2 ES (Blondie und der kackbraune Wüstenbomber).
Alle Gitarren sind mit 013“ - 056“ Nickel Saiten (D´Addario)
bespannt. Manchmal gibt es für Aufnahmen auch 13“ – 62“
oder 14“ – 66“. Bei diesen dicken Tampen kann man dann auch
mit ´ner Sechskantmutter raufprügeln. Normalerweise nehm ich aber
Seeelefantenzähne oder 1mm Pos-a-grip Dreiecke aus Acetar (gerne auch
Gold) von Pickboy. Die richtige Zuordnung der Pickups hat etwas gedauert oder
dauert noch an (wenn ich so an die Hals PU´s denke und was da noch möglich
wäre). Ja, gut, ich hör´s schon: „Tut das Not? Muss
dem so sein?“ Antwort: „Ja, dat mussso!!!“ Andere erneuern
ihr Stressbrett regelmäßig und stellen ständig an den Amps
´rum, ich probier halt die PU´s aus. Ich denke, dass auf diesem
Wege die Stärken der einzelnen Lieblinge am besten herausgearbeitet werden
können, egal, vor welchem Amp oder Gigboard man gerade steht! Unterstützung
erhalte ich dabei von www.acys-lounge.de
.
Natürlich macht es der Staff Sarge anders, der is ja auch linkshändig
und viel schizophrener als ich beide.
Wünsche:
Gibson Firebird Studio, verschiedene Gibson ES Modelle (135, 295, 355) vielleicht
noch Semis von Yamaha (SA Modelle) oder Gretsch (auch seeeehr schön).
Zugegeben, Bescheidenheit is wat anderes, ABER…... darin können
sich ja andere üben. Mein Hals ist noch nicht voll!!!
Amplification
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Zunächst
wäre da ein Marshall JCM 800 2203 (Mr. Burns) zu nennen. Hab ich 2002
geebayt. Der hat mittlerweile auch 20 Jahre auf dem Chassis und Flugübung
(das passiert, wenn sich alle Vorsichtsmaßnahmen mit einer Kiste Bier
und ´ner Flasche Guter Laune um den Staff Sarge streiten). Nach einigen
Jahren der üblichen EL34 Bestückung lärmt die Bude nun mit EH C6A7 in
der Endstufe, was mich gut gefällt. Darüberhin ist ihm mit einem zweiten
Mastervolumen beigekommen worden (bei Amp Wizard - Thomas
Buchalik in Kiel), so dass ich in angemessener Lautstärke soloesque
brillieren könnte (KÖNNTE, wenn meene Faud´n nich so steif wären…).
Dieser Amp läuft an einem Marshall 1960 Vintage A Cabinet, was eher
mittig und durchsetzungsstark zu Werke geht. Steh ich allein vor dem
Dingens, dann könnte es unten ´rum etwas mehr sein – Aber im Bandgefüge
oder bei Aufnahmen, wo der Bass von Thunder Döring eh alles wegwalzt,
da ist es genau richtig und somit für mich absolut passend. |
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Fürderwärts
nenne ich einen Marshall JCM 800 2204 (Smithers) mein Eigen, was eigentlich
der kleine Bruder vom 2203 ist. Auf Grund TAD E34L in der Endstufe bläst
der sich aber auf, als ob er der Große wäre. Hab ihn 2003 gegen meinen
alten JCM900 getauscht. Klingt selbstverständlich anders als der Große,
haut aber trotzdem Sack! Dieser Brüllmann entspannt sich an einem Marshall
1960 A Cabinet, also an der meisten Box der Welt. Soundgourmets rümpfen
die Nasenohren ob dieses Boxentyps, is mir Wurscht, denn meine Kombi
rockt!!! |
Beide Amps sind via Lehle P-Split verbunden und laufen parallel. Damit wird es für mich erst richtig rund. Gut, leise ist anders. Jedoch gibt es wesentlich hässlichere Arten, sein Gehör zu verlieren. Außerdem kriegen der Staff Sarge und Donner Hering die meiste Keile ab – aber was stellen die sich auch immer genau in den Föhn?


Zusätzlich befinden sich auf meinem Stressboardgigbrett ein Fender Tuner (den ich schon lange gegen einen Boss Tuner austauschen wollte), ein H&K Tubefactor zum Andicken von Singlenote – Riffs oder Leadsounds, ein Boss-Chorus (gaaaaaaanz selten) sowie der Footswitch für das zweite Mastervolume als Leadboost. Mein Wah Pedal ist irgendwo anders…

Da ich kaum Cleansounds benötige (wenn, dann mit einem Volumenpotentiometer an einer elektrischen Gitarre meiner Wahl), reicht mir dieses Setup eigentlich aus. Um so banale Sachen wie Lautstärke brauche ich mir keine Gedanken machen. Über Lautstärke spricht man eben nicht – Lautstärke HAT MAN! Des Weiteren muss ich mir ebenfalls nur wenig Mühe beim Einstellen des Sounds geben, da die Marshalls NICHT mit einer unglaublichen Vielfalt gesegnet sind und 25Regler pro Kanal und Amp sortiert werden wollen. Wem auch immer sei Dank für diese simplen Dinge!!! Leider kann ich für die Gigs meist nur einen Amp+Cab auffahren (Trauer), aber dann muss es schon der 100er sein.
Wünsche: einen oder mehrere heile Marshall JMP 2203 (Grauper hatte einen, klang goil, war bloß dauernd im Dutt), Matamp 1224 MkIV (hab ich mal getestet – issa lecka!), Marshall Vintage Modern (zumindest klingt das Konzept interessant), vielleicht noch ´n Fender Twin Red Knob, oder DeVille oder…. Dazu noch ein paar Boxen (den Anfang dürfen 2 gerade Boxen machen, um full zu stacken), denn nur eins is geiler als 2 Halfstacks: 4 Fullstacks!!!
Zur Erwähnung: Verkabelt, verlötet, verprüft und veralles wird das von´n Captain Peters. Das macht er gut und seit Jahren. Er hilft uns somit beim Faulwerden, in dem er uns nix versauen lässt, was er eh besser kann. Wenn mehr zu tun is, dann haben wir noch unsere Linkliste, von wo wir uns dann die Telefonnummern aus den angeklickten Seiten der betreffenden Person / Institution abschreiben, diese in einen Fernsprechapparat eintippen, um uns im Anschluss Gehör zur Darlegung verschiedenst gearteter Problematika zu verschaffen und abruptst Abhilfe einzufordern!